Prostitution: Das „Schwedische Modell“ und die Kriminalisierung von käuflichem Sex

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Das „Schwedische Modell“ stammt aus dem Bereich der käuflichen Sexualität. Es sieht eine Kriminalisierung von Prostitution vor, nimmt aber weniger die Sexarbeitenden ins Visier als deren Kunden. Verfolgt würde entsprechend der Kauf von sexuellen Dienstleistungen.

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Anwaltskanzlei erstattet Anzeige gegen „Drecks Fotze“-Richter

Das Landgericht Berlin hat die menschenverachtenden, gegen Renate Künast gerichteten Beschimpfungen für rechtens erklärt. Nun hat eine Anwaltskanzlei sich die drei zuständigen Richter vorgenommen, nicht um sie als Dreckspimmel oder Müllscheißer zu beleidigen, sondern um sie wegen Rechtsbeugung anzuzeigen.
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EU-Urheberrecht oder doch?

Bisher war es das so genannte Providerprivileg, das Plattformen wie Youtube gegen weitergehende Forderungen von Rechteinhaber schützte. Das Providerprivileg ist ein Konzept, das dem des reitenden Boten ähnelt. Für die Nachricht, die der Bote überbringt, ist er selbst nicht verantwortlich, weil er nur der Überbringer ist. Angewendet auf das Internet heißt das, dass der Provider dank des Providerprivilegs davor geschützt wird, für bereit gestellte Inhalte, die er selbst nicht erstellt hat, zur Rechenschaft gezogen zu werden.

 

In der neuen Urheberrechtsrichtlinie soll nun vor allem genau dieses Privileg für bestimmte Arten von Plattformen beseitigt werden.

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Sex, Wien, Militär

In Wien wirbt ein Bordell mit einem Plakatak um Soldaten. „Jeder Soldat zahlt nur die HÄLFTE!“ (Hervorhebung im Original). Wie ein Bewegungsmelder – man erlaube mir diese polemische Eröffnung – aktiviert dieser Sachverhalt die moralische Entrüstung einer Autorin auf einer meiner Lieblingsadressen im Internet, den Salonkolumnisten. Ist der Vergleich der Autorin mit den koreanischen und chinesischen „Trostfrauen“, die als Kriegsbeute japanischer Soldaten während des zweiten Weltkrieges vor allem Objekte fehlgeleiteter sexueller Impulse waren, angebracht? „Sex, Wien, Militär“ weiterlesen