„Müllers Mühle“

Dass Juden auch Schuld am Antisemitismus sind, das weiß der bekannte Publizist Albrecht Müller.

In einem Text für die so genannten „Nachdenkseiten“ nimmt Albrecht Müller Benjamin Netanjahu „ins Visier“, den geschäftsführenden Ministerpräsidenten Israels. Sein, Netanjahus, Verhalten im Zusammenhang mit dem kürzlich vorgestellten Vorschlag des us-amerikansichen Präsidenten zur „Ordnung des Verhältnisses zwischen Israel und Palästina“ sei, so Müller wörtlich „Wasser auf die Mühlen der Antisemiten in Deutschland“. Und Müllers eigene Mühle braucht dann selbstverständlich auch einen größeren Zusammenhang, in dem die Vernichtung der Juden so außergewöhnlich nun auch nicht war. Oder kann man es anders verstehen, wenn Müller den „rassistischen Wahn der Deutschen“ erwähnt, den die Slawen zu erleiden hatten, wo es „27 Millionen Tote, Erschlagene, Verhungerte“ gab. Und dann auch noch „die Millionen Toten unter den kolonisierten Völkern Afrikas und Lateinamerikas und Asiens.“