Heute hatte ich kurz Angst.


Ich kam grad aus dem Wasser. Auf dem Platz standen zwei große Feuerwehrwagen: ein Löschfahrzeug und eine Ambulanz. Das sah ich schon von weitem. Davor eine Gruppe Menschen. Dazwischen ein paar Jugendliche mit Skateboards.
Die zwei drei Stufen, die zu der großen, ebenen Fläche führten, dem eigentlichen Platz, waren für Sprünge mit dem Board, wie ich fand, grade richtig. Aber was macht die Feuerwehr hier? Mit den Jugendlichen hatte sie nichts zu tun. Niemand war gefallen und hatte sich verletzt.
Ich ging also weiter, wenn auch erwas zögerlicher.
Einige Schritte von den roten Einsatzfahrzeugen entfernt war der Eingang. Ich war nicht die einzige. Ich stellte mich also an und versuchte herauszufinden, was ich hier wollte. Nicht sofort bemerkte ich vor mir eine Gruppe Männer, die dunkle Bekleidung trugen. Hohe Arbeitsschuhe, Latzhose, ein kurzärmeliges Hemd mit einen weißen Schriftzug: Berufsfeuerwehr. Ich versuchte zu hören, was die Männer sagten, konnte aber nichts verstehen.
Dann erst fiel mein Blick auf zwei Worte, die ich hier nicht erwartet hätte. Mein Puls beschleunigte sich kurz. Was sollte ich tun? Ich bemerkte zwei gegensätzliche Regungen in mir: Neugierde und Ablehnung, wobei die Neugierde noch zu dem Zeitpunkt als vor mir jemand über die zwei Worte eine abfällige Bemerkung, etwas vehementer zu sein schien. Die Person hatte recht. Ich entschied mich anders, zweifelte aber erneut als einer der Feuerwehrmänner genau das tat, was ich auch tun wollte. Und niemand kommentierte das abfällig.
Dann war es endlich soweit. Ich wurde gefragt, was ich wollte. Diesmal zögerte ich nicht. Eine Kugel: Gorgonzola Birne.

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