Coronapandemie: Optimisten, Zufriedene und Wohlhabende bewegen sich mehr

Weg

Foto: Alexander Milo on unsplash

Ein großes Marktforschungsunternehmen befragt etwas mehr als 1000 Personen und will wissen, ob es einen Zusammenhang gibt zwischen der Größe der Sorge bezüglich Corona und der jeweils täglich zurückgelegten Distanz.

Dabei stellt sich heraus, dass Menschen, die sich Sorgen machen – das sind 82% der Befragten – täglich eine Distanz von durchschnittlich 8,1 km zurücklegen. Personen, die sich keine Sorgen machen – das sind die verbleibenden 18% – legen hingegen täglich durchschnittlich 12,2 km zurück.

Das große Marktforschungsunternehmen hat also nicht nur eine Befragung durchgeführt, sondern diese Befragung mit den individuellen Bewegungsdaten kombiniert.

Eine weitere Erkenntnis war die, dass Menschen, die mit ihrem Leben zufrieden sind – das waren 45% der Befragten – täglich im Schnitt etwas mehr als 10 km zurücklegen, während unzufriedene Personen täglich „nur“ 7,8 km machen. Darüber hinaus sind die Befragten, die sich als wohlhabend wahrnehmen täglich im Schnitt 9,5 km unterwegs, während Menschen, die sich als „arm“ empfinden – 27% – täglich nur 6,2 km zurücklegen.

Durchgeführt wurde die Erhebung zwischen dem 3. und 8. April 2020. Für die Analysen wurden die Bewegungsdaten der Woche vor der Befragung ausgewertet und der Durchschnitt der täglichen Distanzen jeder Person gebildet.

Es wurde nicht gefragt, warum die Menschen sich auf den Weg machen.

Die Pressemitteilung, die Grundlage für diesen Text ist, findet man hier

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